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Terrassenplätzchen


Wachauer Marillenmarmelade vom Weingut Parzer sind das perfekte Bindeglied meiner "Terrassen"

Kurz vor dem Fest 2020 gehen wir alle nochmal in den verschärften Lockdown, und vielleicht findet ihr erneut Zeit und habt noch etwas Muse, ein paar Weihnachtsplätzchen zu backen. Von meiner diesjährigen Backaktion gefielen mir meine Terrassenplätzchen ganz besonders. Vielleicht war dies auch, weil ich zum Füllen unsere Lieblingsmarmelade aus der Wachau verwendet habe: nämlich eine Marillenmarmelade vom Weingut Christian Parzer in Oberfucha, bei Krems (www.weingut-parzer.at). In diesem Familienweingut, das wunderbare Wachauer Tropfen zu erschwinglichen Preisen mit Liebe erzeugt, feierten wir bereits vor vielen Monden den 70sten Geburtstag meines Papas. Zum Frühstück in der Pension reichte damals die Seniorchefin eben jene legendäre Marillenmarmelade, bei deren Genuss ein Familienmitglied auch dem anderen dahin schmolz. Just jene Marmelade, allerdings Jahrgang 2020, sollte das Herz meiner Terrassenplätzchen werden.


Den klassischen Plätzchenteig habe ich mit Zitronenabrieb und etwas Vanille verfeinert. Und bei mir fällt er auch immer etwas weniger süß aus. Ausgemachte Süßpuffel sollten daher 25-30% mehr Zucker an den Teig geben. Oder aber ihr geht im Nachhinein mit der doppelten Menge an Puderzucker drüber und verschafft euch so den notwendigen Zuckerkick.


Bei der Herstellung der Plätzchen ist es zudem ratsam, das Zählen zu praktizieren - hier kann man gern eine kleine Übungsstunde mit Vorschulkindern einstreuen ;-). Denn am Ende des Tages ist es eher praktisch, wenn man von jedem Durchmesser gleich viele Plätzchen gebacken hat, die man dann mittels jener Marillenmarmelade zu einem 2- oder 3-stöckigen Türmchen vermählen kann. Als bekennender Freund des kleinteiligen Naschwerks gibt es bei mir hauptsächlich nur kleine Doppeldecker, die passen einfach schneller in den Mund.


Und hier kommt das Rezept:


Zutaten: 400 g Dinkelmehl (natürlich geht auch 405er Weizenmehl) 1 TL Backpulver 130 g Puderzucker 1 Prise Salz Abrieb von 1 Biozitrone 1 Ei 1 Eigelb 250 g kalte Butter 1 Prise Vanillepulver (oder 1/2 TL Vanillepaste) 50-80 g Marillen- sprich Aprikosenmarmelade


Egal, ob ihr 2 oder 3 Plätzchen liiert, lecker ist es allemal

Zubereitung:

Gesiebtes Mehl, Backpulver, Salz, Abrieb der Zitrone und Puderzucker vermischen. Eier, Butter und Vanille zügig unterkneten. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 60 min, gern auch über Nacht kühl stellen. Wenn über Nacht gekühlt, dann ca. 1-2 Stunden vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.


Den Ofen auf 170°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.


Teig vorsichtig 3-4 mm dick auf etwas bemehlter Fläche ausrollen und jeweils die gleiche Anzahl Plätzchen mit 2 der 3 verschieden großen Durchmessern ausstechen. Auf Bleche mit Backpapier legen (mein Papier hatte Herzchendruck ).


7 min backen (bei Umluft gern 2-3 Bleche gleichzeitig). Das Rezept ergab bei mir insgesamt 4 Bleche.


Auskühlen lassen. Jeweils 2 oder 3 unterschiedlich große Plätzchen mit der Marillenmarmelade zusammenfügen. Etwas trocknen lassen und dann in Keksdosen aufbewahren. Sie halten sich gut 4 Wochen, werden aber nicht so alt.


Ich wünsche euch allen eine schöne restliche Advents- und Weihnachtszeit.


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