Süß-saures Partygemüse
- katrinbunner
- vor 3 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Süß-Sauer und ein bisschen scharf ist sie, die winterliche Vitalbombe für jedes Partybuffet. Das Gemüse muss mindestens am Vortag zubereitet werden.
Die angegebene Menge reicht für ca. 15-20 Personen, je nach Serviermenge. Für eine kleinere Gruppe von Genießern nehme ich gern die Hälfte von allem. Das Rezept kann ganz easy heruntergerechnet werden. Und das bunte Gemüse schmeckt auch noch super am Tag nach der Party.
Zutaten für einen großen Topf:
500 g Pastinaken, geschält und in Stifte von 2 cm x 0,5x0,5 cm geschnitten
500 g Karotten, geschält und in Stifte von 2 cm x 0,5x0,5 cm geschnitten
1 Kohlrabi, ca. 150 g, geschält und in Stifte von 2 cm x 0,5x0,5 cm geschnitten
4 Spitzpaprika, halbiert, entkernt und in 1 cm Streifen geschnitten
200 g Cocktailtomaten, halbiert und entstrunkt
3-4 cm frischer Ingwer
1 rote Peperonischote, halbiert, entkernt und in Brunoise (2 x 2 x 2 mm Würfelchen) geschnitten
Für den Sud:
4 EL Erdnussöl
1 Lorbeerblatt
2 Nelken
1 EL Pageou-Gewürz (von Ali Güngörmüs), alternativ 1 gestrichener TL gemahlener Koriander und jeweils eine gute Prise Kumin- und Paprikapulver
2 EL Mango Currypulver oder ein anderes mildes Currypulver
80 g Rohrohrzucker
180 ml Reisessig, alternativ Weißweinessig
1 TL Bio-Zitronenschale, gerieben
Ca. 600 ml Wasser
Topping:
ca. 5 EL Geröstete Sesam- und Schwarzkümmelsamen
Zubereitung:
Die Gewürzpulver (Curry und Pageou) in heißem Öl kurz anschwitzen, den Zucker zugeben und kurz karamellisieren lassen. Die Gemüse, außer den Tomaten, kurz mit anschwitzen und das Ganze mit Essig ablöschen und direkt danach das Wasser zugeben. Das Gemüse muss nicht ganz bedeckt sein. Nelken und Lorbeerblatt sowie den Zitronenabrieb einlegen und alles 4 min garen. Jetzt die halbierten Tomaten unterrühren und vom Herd nehmen.
Mindestens 24 Stunden, gern auch 48 Stunden, unter gelegentlichem Rühren (und wenn abgekühlt, dann auch im Kühlschrank) ziehen lassen. Gern nochmals abschmecken und je nach Vorliebe mit etwas Chilipulver nachschärfen.

Anrichten:
Das Gemüse aus dem Sud heben und in Servierschälchen füllen. 1-2 Esslöffel Sud in jedes Gläschen geben und mit ein paar gerösteten weißen und/oder schwarzen Sesam- sowie Schwarzkümmelsamen bestreuen. Wenn vorhanden, kann jedes Schälchen noch mit einem kleinen Estragonblättchen ausdekoriert werden. Der Estragon passt super, ist aber im Winter nicht immer erhältlich. (So leider auch dieses Mal bei mir.)
Guten Appetit!

Anmerkungen:
Bei der Wahl der Gemüsesorten könnt ihr flexibel sein. Es mundet auch vorzüglich mit kleinen Blumenkohlröschen, Petersilienwurzel, Steckrübe und Schwarzwurzel. Nur grüne Gemüsesorten wie Brokkoli, Bimi, Erbsen oder Sojabohnenkerne würde ich nicht empfehlen, da sie durch die Säure ihre Farbe verlieren, grau werden und nicht mehr appetitlich aussehen (schmecken tut das aber auch).
Ich habe versucht, so wenig wie möglich Zucker zu verwenden, aber ganz ohne Zucker geht es nicht. Dann verliert das Gericht die Balance und die Geschmacksfülle. Ihr könnt den Zucker selbstverständlich durch andere Süßungsmittel, wie Honig oder Agavendicksaft ersetzen, das funktioniert ebenso.
Ich wünsche bestes Gelingen.




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