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Pasteis de Nata | Pastel de Nata


Nach dem Backen werden die Puddingtörtchen mit Puderzucker und ein wenig Zimt bestreut.

Ob sie nun Pasteis oder Pastel genannt werden, ist beim Genießen eigentlich völlig nebensächlich. Denn wer kennt sie nicht, die kleine portugiesische Delikatesse für Süßmäuler: knusprige Blätterteighülle mit samtweichem, vanilligem Kern? Inspiriert durch eine "Küchenschlächterin" machte ich mich auf die Suche nach Rezepten. Die Vielfalt ist groß. Welches bringt das beste Ergebnis und ist unkompliziert zu backen? Ein bisschen was von jedem und ein Quäntchen eigenes führten zu den oben abgebildeten Puddingtörtchen, die uns allen hervorragend mundeten. Trotz eines regnerischen Sonntagmittags fühlten wir uns fast wie an der Algarve oder in Lissabon.


Und so habe ich sie gemacht:


Zutaten: 1 Packung Butterblätterteig aus dem Kühlregal (meine Favoriten sind die von Tante Fanny oder Alnatura) 5-6 Eigelb (alternativ 1 ganzes Ei und 2 Eigelb) 110 g Rohrohrzucker 2 EL Maisstärke 400 ml Milch (auch Hafermilch) 1 Msp. Vanillepulver 1 Prise Salz Butter zum Einfetten der Muffinform Puderzucker und Zimt zum Bestreuen


12er Muffinbackform oder 12 Pasteis de Nata Förmchen

Zubereitung:

Die Eigelbe (oder Eier) mit Zucker, Salz, Vanillepulver und Maisstärke in einem Topf mithilfe eines Schneebesens gründlich und klumpenfrei verrühren. Nach und nach die Milch zugeben und gründlich verrühren. Unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis die Masse zum Pudding wird und Blasen blubbern. In eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltenfolie abdecken, damit sich kein Haut bildet.

Den Backofen auf 220°C vorheizen. (Wer hat, kann einen Backstein einlegen und diesen vorher 20-30 min aufheizen, dann wird die Unterseite der Pasteis noch krosser. Die Mulden der Muffinform einfetten.

Die Blätterteigplatte exakt längs halbieren und genau aufeinander legen. Von der kurzen Seite her eng aufrollen. Die entstandene Rolle in 12 gleich große Scheiben schneiden. Diese mithilfe einer kleinen Nudelholzes in gleichmäßige Kreise rollen (oder mit den Händen vorsichtig plattdrücken) und passgenau in die Muffinmulden legen, dabei auch den Rand auskleiden. Darauf achten, dass keine Luftblasen entstehen. (Man kann die Muffinformen auch bis zum oberen Rand mit Teig auskleiden, dann werden die Törtchen etwas größer. Ich habe sie ca. 1-2 cm am Rand hochgezogen).



Nun mithilfe einer kleinen Kelle oder eines Löffels die leicht abgekühlte Puddingmasse bis kurz vor Randende in die Mulden füllen. (Eventuell bleibt etwas Masse übrig, die kann man später gekühlt als Pudding essen.) Das Muffinblech etwas auf der Arbeitsfläche aufschlagen, damit sich die Masse egalisiert und dann ca. 18-20 min backen.

Die Pasteis sollten an der Oberfläche schon etwas dunkelbraun werden.



Anrichten:

Die Pasteis kurz abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf eine Platte setzen. Mit Puderzucker und etwas Zimt bestreuen und am besten lauwarm genießen.


Tut der Seele gut :-)!


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