• Katrin

Zucchinitarte à la bonne heure


Die Tarte ist gut vorzubereiten und frisch aus dem Backofen einfach nur köstlich

Es ist wieder die Zeit, zu der zahlreiche Hobbygärtner unter einer Zucchinischwemme leiden und händeringend nach Anregungen suchen, wie man die wundervollen grünen oder auch gelben Früchte des Kürbisgewächses in eine wohlschmeckende Mahlzeit verwandelt. Eine Tarte ist zwar per se nichts Neues, aber diese hier schmeckt besonders toll. Ich verwende dafür eher kleine Zucchini, denn sie sind aromatischer und weniger wässrig. In Kombination mit einem klassischen Mürbeteigboden und einem kräftigen Bergkäse on top werden die Zucchini zum Gaumenschmaus.


Wer sich bereits die kleine Mühe gemacht hat oder noch machen will, produziert vorher ein paar 1/2 getrocknete Kirschtomaten im Backofen. Diese geben der Zucchinitarte einen zusätzlichen aromatischen Kick. Das Rezept für die Tomätchen findet ihr auch auf meinem Blog. Sie sind ohnehin umwerfend gut und lassen sich, mit Olivenöl abgedeckt, in Gläschen 2-3 Wochen gut im Kühlschrank aufbewahren.


Wem dafür die Zeit oder Muse fehlt, kann die Tarte aber genauso gut ohne die Tomätchen zubereiten und vielleicht einfach einen Tomatensalat dazu reichen.


Und so wird es gemacht:


Zutaten:

Für den Mürbeteig:

200 g Mehl

125 g Butter, kalt

1 TL Salz

1 Eigelb

Muskatnuss

40 ml kaltes Wasser

200 - 300 g Linsen/Erbsen zum Blindbacken


Für den Belag:

3-4 Zucchini

evtl. 20 halbgetrocknete Kirschtomaten (siehe in meinem Blog)

½ Bio-Zitrone (Abrieb)

1 kleine Knoblauchzehe

200 g Schmand

150 g Bergkäse, gerieben

2 Eier

1 TL Katrin Kocht Gewürzzubereitung (alternativ Kräutersalz)

Salz

Pfeffer

3-4 Zweige Thymian


Zubereitung:

Teig schnell verkneten und ausrollen. (Den Teig kann man auch am Vortag zubereiten und in Folie gewickelt im Kühlschrank kühl legen.) In eine Springform (26cm) legen. Mit einer Gabel mehrfach einstechen und ca. 30 min kühl stellen.

Ofen auf 160°C (Umluft) vorheizen.

Den Teig mit Backpapier abdecken und die Hülsenfrüchte darauf geben. 15 min blindbacken. Herausnehmen, Papier mit den Hülsenfrüchten entfernen und den Kuchenboden abkühlen lassen. (Die Hülsenfrüchte abgekühlt bis zum nächsten "Blindbacken" in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren.)


Während der Tarteboden vorbäckt, die Zucchini mittels eines Hobels in sehr dünne Längsscheiben hobeln. Diese längs halbieren und beiseite stellen.

Für die Käsemasse den Schmand, die Eier, 75 g des geriebenen Bergkäses, den gepressten Knoblauch und die Gewürze (außer Thymian) vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Schmandmasse auf den abgekühlten Boden verstreichen. Dann die Zucchinistreifen mit der Schale nach oben zunächst außerhalb der Backform zu einer Rose aufrollen. Wenn man diese nicht mehr zusammenhalten kann, exakt in die Mitte des Kuchens setzen und die weiteren Zucchinistreifen ringsherum legen, bis die Form gefüllt ist. Die halbgetrockneten Minitomätchen in die Lücken setzen. (Hat man keine, lässt man sie weg.) Den Thymian gründlich abrebeln und die Blättchen obenauf streuen. Die Tarte mit dem restlichen Käse bestreuen und bei 160°C 45-50 min goldgelb backen.


Anrichten:

Wenn die Tarte etwas abgekühlt ist, diese in Segmente schneiden und servieren. Sie schmeckt warm und kalt. Aber es wird ganz sicher nicht viel übrig bleiben.


Ganz viel Spaß beim Backen....Ich wünsche einen guten Appetit.

©2020 by ART2 Kunstraum

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